Für ein starkes Poppenhausen mit Herz und Verstand


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Rede zum Wahlsieg – Bürgermeisterin von Poppenhausen

Sehr geehrter Landrat Woide, lieber Herr Müller, lieber Manfred Helfrich, sehr geehrte künftige Bürgermeisterkolleg:innen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freundinnen und Freunde, liebes Team, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Gäste

ich bin überwältigt, dankbar und tief berührt.

Poppenhausen hat gewählt – und ihr habt mir euer Vertrauen geschenkt. Danke für dieses starke Zeichen. Danke für diese Verantwortung, die ich mit ganzem Herzen annehme.

https://alexandra-ballweg.de/wp-content/uploads/2025/07/VID-20250629-WA0019.mp4

„So etwas hat Poppenhausen noch nie erlebt!“- sagten mir einige Jüngere Menschen aus Poppenhausen unter 30 Jahre.

Nach einer intensiven und fordernden Wahlkampagne mit einen starken Gegner – welcher von vielen Seiten unterstützt wurde – stehe ich hier nun ehrlich gesagt ziemlich erschöpft vor Ihnen – aber natürlich auch überglücklich!

Was schlussendlich den Unterschied gemacht hat, kann ich selbst nicht sagen. Offenbar herrschte in der Gemeinde bei der Mehrheit eine Wechselstimmung vor. Der Wunsch nach einem etwas anderen Politikstil war greifbar.

In jedem Fall war es ein fairer Wahlkampf, und dafür möchte ich insbesondere Dir, lieber Tobias, danken. Wir sind respektvoll miteinander umgegangen, und so soll es sein.

Ich weiß um die große Verantwortung, die mit dieser Wahl verbunden ist. Ich stelle mich nun den Erwartungen der Bürger und verspreche, mich reinzuhängen und mein Bestes zu geben.

Meine Ankündigung, alle Interessen und Ideen ohne Ansehen von Person oder Partei zu bewerten und mit allen Fraktionen gleichermaßen zusammenarbeiten, werde ich einhalten. Bürgermeisterin für alle sein – das will ich wirklich.

Ich werde nun jedem die Hand reichen, auch denen, die mich nicht in diesem Amt sehen wollten. Ich hoffe, dass es gelingt, die Gräben, die so ein Wahlkampf in manchen Köpfen reißt, gemeinsam rasch zuzuschütten. Wichtiger als eine Bürgermeisterin ist immer die Dorfgemeinschaft.

Um sie geht es.

Ich danke meiner Familie (Sie haben mich enorm unterstützt, hatten Geduld mit mir, haben mir emotionalen Rückhalt gegeben). Insbesondere meiner Tochter Anouk für die Unterstützung im digitalen Bereich, sowie meinem enorm engagierten engsten Kreis, und allen, die in den vergangenen Wochen und Monaten so viel mitgetragen mitgedacht, mitdiskutiert, motiviert und mit angepackt haben – sichtbar oder still im Hintergrund.

Und ich danke allen, die sich eingebracht haben – ganz gleich, wem sie heute ihre Stimme gegeben haben. Demokratie lebt von Vielfalt, Beteiligung und Respekt.

Für die Möglichkeit, meine Ideen und Sichtweisen medial darstellen zu können, danke ich insbesondere der Fuldaer Zeitung und den Plattformen Osthessen-Zeitung und Osthessen-News. Der Fuldaer Zeitung danke ich insbesondere auch wegen der sehr fairen Durchführung des FZ-Forums, was ja für die FZ in dieser Konstellation nicht ganz einfach war.

Und nicht zuletzt, bei allen Poppenhäusenerinnen und Poppenhäusern, die mir die Türen öffneten, für großartige Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen. …. Und natürlich an alle, die mich gewählt und mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

Diese Wahl ist für mich nicht das Ziel, sondern der Anfang.

Ein Anfang für ein Miteinander, das klar, stark und echt ist. Ein Anfang für neue Ideen, für ehrlichen Dialog, für Entscheidungen, die auf Beteiligung und auf einem offenen Blick in die Zukunft beruhen.

Ich werde Bürgermeisterin für alle Menschen in Poppenhausen sein – für Jung und Alt, für Neubürgerinnen wie für Ur-Poppenhausener, für Engagierte, für Skeptische, für alle, die ihre Gemeinde lieben und mitgestalten wollen.

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam einen Weg gehen, der unsere Gemeinde lebendig und zukunftsfähig macht. Dass wir zuhören, statt urteilen. Anpacken, statt abwarten. Und zusammenhalten, auch wenn es mal schwierig wird.

Heute ist ein besonderer Tag – mit Start -übrigens an meinem Geburtstag – am 01.11. beginnt die echte Arbeit. Und ich freue mich auf diese Aufgabe – mit Demut, mit Energie und mit euch allen an meiner Seite.

Poppenhausen – lasst uns gemeinsam in die Zukunft gehen.

So, jetzt wird erst mal ein bisschen gefeiert, vielen, vielen Dank!

„So etwas hat Poppenhausen noch nie erlebt!“- sagten mir einige Jüngere Menschen aus Poppenhausen unter 30 Jahre.

Nach einer intensiven und fordernden Wahlkampagne mit einen starken Gegner – welcher von vielen Seiten unterstützt wurde – stehe ich hier nun ehrlich gesagt ziemlich erschöpft vor Ihnen – aber natürlich auch überglücklich!

Was schlussendlich den Unterschied gemacht hat, kann ich selbst nicht sagen. Offenbar herrschte in der Gemeinde bei der Mehrheit eine Wechselstimmung vor. Der Wunsch nach einem etwas anderen Politikstil war greifbar.

In jedem Fall war es ein fairer Wahlkampf, und dafür möchte ich insbesondere Dir, lieber Tobias, danken. Wir sind respektvoll miteinander umgegangen, und so soll es sein.

Ich weiß um die große Verantwortung, die mit dieser Wahl verbunden ist. Ich stelle mich nun den Erwartungen der Bürger und verspreche, mich reinzuhängen und mein Bestes zu geben.

Meine Ankündigung, alle Interessen und Ideen ohne Ansehen von Person oder Partei zu bewerten und mit allen Fraktionen gleichermaßen zusammenarbeiten, werde ich einhalten. Bürgermeisterin für alle sein – das will ich wirklich.

Ich werde nun jedem die Hand reichen, auch denen, die mich nicht in diesem Amt sehen wollten. Ich hoffe, dass es gelingt, die Gräben, die so ein Wahlkampf in manchen Köpfen reißt, gemeinsam rasch zuzuschütten. Wichtiger als eine Bürgermeisterin ist immer die Dorfgemeinschaft.

Um sie geht es.

Ich danke meiner Familie (Sie haben mich enorm unterstützt, hatten Geduld mit mir, haben mir emotionalen Rückhalt gegeben). Insbesondere meiner Tochter Anouk für die Unterstützung im digitalen Bereich, sowie meinem enorm engagierten engsten Kreis, und allen, die in den vergangenen Wochen und Monaten so viel mitgetragen mitgedacht, mitdiskutiert, motiviert und mit angepackt haben – sichtbar oder still im Hintergrund.

Und ich danke allen, die sich eingebracht haben – ganz gleich, wem sie heute ihre Stimme gegeben haben. Demokratie lebt von Vielfalt, Beteiligung und Respekt.

Für die Möglichkeit, meine Ideen und Sichtweisen medial darstellen zu können, danke ich insbesondere der Fuldaer Zeitung und den Plattformen Osthessen-Zeitung und Osthessen-News. Der Fuldaer Zeitung danke ich insbesondere auch wegen der sehr fairen Durchführung des FZ-Forums, was ja für die FZ in dieser Konstellation nicht ganz einfach war.

Und nicht zuletzt, bei allen Poppenhäusenerinnen und Poppenhäusern, die mir die Türen öffneten, für großartige Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen. …. Und natürlich an alle, die mich gewählt und mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

Diese Wahl ist für mich nicht das Ziel, sondern der Anfang.

Ein Anfang für ein Miteinander, das klar, stark und echt ist. Ein Anfang für neue Ideen, für ehrlichen Dialog, für Entscheidungen, die auf Beteiligung und auf einem offenen Blick in die Zukunft beruhen.

Ich werde Bürgermeisterin für alle Menschen in Poppenhausen sein – für Jung und Alt, für Neubürgerinnen wie für Ur-Poppenhausener, für Engagierte, für Skeptische, für alle, die ihre Gemeinde lieben und mitgestalten wollen.

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam einen Weg gehen, der unsere Gemeinde lebendig und zukunftsfähig macht. Dass wir zuhören, statt urteilen. Anpacken, statt abwarten. Und zusammenhalten, auch wenn es mal schwierig wird.

Heute ist ein besonderer Tag – mit Start -übrigens an meinem Geburtstag – am 01.11. beginnt die echte Arbeit. Und ich freue mich auf diese Aufgabe – mit Demut, mit Energie und mit euch allen an meiner Seite.

Poppenhausen – lasst uns gemeinsam in die Zukunft gehen.

So, jetzt wird erst mal ein bisschen gefeiert, vielen, vielen Dank!

FZ-Forum

Danke für den fairen „Schlagabtausch“ Danke an alle 107 Teilnehmer:innen, die ihre Stimme für mich abgegeben haben.

Finale in Poppenhausen – mit Herz, Hirn und einem kleinen Technik-Frust

Am Donnerstag, den 5. Juni, fand meine letzte Station der Veranstaltungsreihe in Poppenhausen statt – und was für ein Abschluss das war!

Los ging’s mit einem Spaziergang vom Marktplatz über den Backhausbrunnen (Thema: Tempo 30!), vorbei am Bub-Areal (Dorfmoderation & Innenentwicklung), über die Infotafel Poppenhausen (Tourismus & Logo-Kampagne) zum Pappert-Gebäude (Wirtschaft & Zukunftsvisionen) bis hin zum Kindergarten – wo’s natürlich um die ganz wichtigen Themen ging: Kinder, Jugendliche & Räume zum Wachsen.

Um 19 Uhr ging’s dann ins Von-Steinrück-Haus, wo über 100 Interessierte dabei waren. Ich präsentierte wie immer: wer ich bin, was mich antreibt und wie ich die Gemeinde gemeinsam mit euch gestalten möchte – mit Fokus auf Wasser, Tourismus, Wirtschaft, Vereine, Feuerwehr, Jugend & Verkehr.

Einziger Haken: Die Technik spielte nicht mit. Mein Foliendesign wurde vom fremden Laptop ziemlich „kreativ interpretiert“. Das Schriftbild war… sagen wir mal: künstlerisch frei. Ich war etwas irritiert, das Publikum gelassen – und am Ende zählt ja der Inhalt.

In der Fragerunde ging’s u.a. um VerkehrParteiunabhängigkeit, die Freien Wähler, das Schwimmbad und interkommunale Zusammenarbeit. Offen, direkt und mit gegenseitigem Respekt – genau so wünsche ich mir die politische Kultur.

Danke, Poppenhausen! Für diesen Abend, eure Fragen, euer Interesse – und dass ihr sogar mit schrägen Schriftarten mitgegangen seid!

Herzlich, Ihre und Eure Alexandra Ballweg

Ortsgespräch mit Herz & Hirn – unterwegs in Abtsroda, Tränkhof und Sieblos

Am Mittwoch, den 4. Juni, war ich im Ortsteil Abtsroda unterwegs – und was soll ich sagen: Es war ein wunderbarer Nachmittag und Abend voller Gespräche, Ideen, Spaß und echter Beteiligung.

Start war in Tränkhof, wo wir uns bei fast trockenen Wetter (und kalten Getränken!) am Spielplatz trafen. Die Atmosphäre war locker, die Gespräche intensiv – so intensiv, dass mich Konrad Schwab, der stets das Zeitmanagement mit bewundernswerter Präzision im Blick behielt, freundlich aber bestimmt daran erinnern musste: „Wir müssen jetzt wirklich weiter, sonst kommen wir zu spät nach Sieblos!“ Ich gebe zu: Ich wäre gern noch geblieben. Und das Gefühl hatte ich nicht allein – vielen ging es sicherlich ähnlich. Danke an alle, die da waren – es war schön mit euch!

Weiter ging es nach Sieblos, wo wir uns an der Kirche trafen und gemeinsam zum Spielplatz spazierten. Auch hier: tolle Fragen, interessante Diskussionen – mal ganz allgemein, mal ganz konkret auf Sieblos bezogen.

Ab 19 Uhr ging es dann indoor weiter – im Feuerwehrhaus Abtsroda, wo sich noch einmal viele Menschen versammelten.

Mit fast 90 Besucher:innen insgesamt war dies der bislang bestbesuchte Tag meiner Veranstaltungsreihe in den Ortsteilen. Das zeigt: Ihr seid engagiert, neugierig und interessiert – und das freut mich riesig!

Worüber wir gesprochen haben? Hier ein kleiner Überblick:

  • Verkehrsberuhigung, besonders in Sieblos – ein Thema, das viele bewegt.
  • ÖPNV und Mobilität – hier sind die Zukunftsprognosen nicht gut, was können wir tun?
  • Wasserversorgung – ein kostbares Gut, über das man reden muss.
  • Ferienbetreuung – wichtig für Familien.
  • Fahrradwege – sicher, sinnvoll wenn Ortsteile  mit dem Kernort verbunden werden
  • Feuerwehr – Herzstück der Ortsteile, verdient Unterstützung.
  • Einsatz des Bauhofs & Heckenschnitt – ein gleichmäßiger Einsatz ist wichtig.
  • Treffpunkte für Jugendliche – wo ist Raum für junge Ideen?
  • Berufsorientierung – wie kann die Gemeinde junge Menschen unterstützen?

Alles in allem ein runder Abend mit viel Input, Offenheit und echter Beteiligung. Danke, Abtsroda! Für euer Vertrauen, eure Fragen und euer Engagement – so geht gelebte Demokratie vor Ort!

Ich freue mich auf alles, was kommt – und vor allem: auf euch.

Herzlich, Alexandra Ballweg

Mit fast 90 Besucher:innen insgesamt war dies der bislang bestbesuchte Tag meiner Veranstaltungsreihe in den Ortsteilen. Das zeigt: Ihr seid engagiert, neugierig und interessiert – und das freut mich riesig!

Worüber wir gesprochen haben? Hier ein kleiner Überblick:

  • Verkehrsberuhigung, besonders in Sieblos – ein Thema, das viele bewegt.
  • ÖPNV und Mobilität – hier sind die Zukunftsprognosen nicht gut, was können wir tun?
  • Wasserversorgung – ein kostbares Gut, über das man reden muss.
  • Ferienbetreuung – wichtig für Familien.
  • Fahrradwege – sicher, sinnvoll wenn Ortsteile  mit dem Kernort verbunden werden
  • Feuerwehr – Herzstück der Ortsteile, verdient Unterstützung.
  • Einsatz des Bauhofs & Heckenschnitt – ein gleichmäßiger Einsatz ist wichtig.
  • Treffpunkte für Jugendliche – wo ist Raum für junge Ideen?
  • Berufsorientierung – wie kann die Gemeinde junge Menschen unterstützen?

Alles in allem ein runder Abend mit viel Input, Offenheit und echter Beteiligung. Danke, Abtsroda! Für euer Vertrauen, eure Fragen und euer Engagement – so geht gelebte Demokratie vor Ort!

Ich freue mich auf alles, was kommt – und vor allem: auf euch.

Herzlich, Alexandra Ballweg

Spaziergang und Bürgergespräch in Rodholz und Schwarzerden

Am Dienstag, den 03. Juni 2025  fand ein weiterer Spaziergang mit anschließendem Bürgergespräch der Bürgermeisterkandidatin Alexandra Ballweg, diesmal im Ortsteil Rodholz statt. Gemeinsam ging es von Rodholz aus bis zum Feuerwehrhaus nach Schwarzerden.

Auf dem Weg und beim anschließenden Austausch wurden zahlreiche Themen angesprochen, die den rund 50 Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen – darunter die Geschwindigkeit auf den Kreisstraßen wie der K41, touristische Entwicklungen rund um den Guckaisee sowie dessen Eigentumsverhältnisse und das neue Bootshaus, Fragen zur Wasserversorgung, zur Innenentwicklung und zum Ausbau der Radwege.

Es wurden sowohl kritische als auch viele neue und spannende Fragen gestellt – ein Zeichen für das große Interesse und die aktive Mitgestaltung vor Ort.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer:innen, an alle Teilnehmenden und für die konstruktive Diskussion!

 

Gut besuchter Vorstellungsabend in Steinwand

Alexandra Ballweg im Dialog mit den Bürger:innen des Ortsteiles Steinwand

Am 22. Mai fand die zweite Vorstellungsveranstaltung der Bürgermeisterkandidatin Alexandra Ballweg in Steinwand statt – mit regem Interesse und lebendigem Austausch. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren zum Feuerwehrhaus gekommen, um Alexandra Ballweg kennenzulernen und ihre Fragen zu stellen.

Bereits zuvor begleitete eine kleinere Gruppe von rund zehn Personen die Kandidatin bei einem Spaziergang vom Ziegelhof über weitere Höfe bis zum Veranstaltungsort.

Die Atmosphäre war offen und interessiert. Während im Hintergrund fleißige Helfer am Anbau des Feuerwehrhauses werkelten, diskutierte die Runde über zentrale Themen der Gemeindeentwicklung: Landwirtschaft, Hochwasserschutz, öffentliche Mobilität, Fördermittelvergabe und das zukünftige Nutzungskonzept für das ehemalige Bub-Gebäude standen auf der Agenda. Auch persönliche Fragen wie das Alter der Kandidatin (56) wurden nicht ausgespart – Alexandra Ballweg begegnete allem mit Klarheit, Kompetenz und Humor.

„Ich freue mich über das große Interesse und auch kritische Fragen – das zeigt, wie sehr den Menschen in Poppenhausen ihre Gemeinde am Herzen liegt,“ so Ballweg nach der Veranstaltung.

Die gut besuchte Runde in Steinwand war ein gelungener Schritt auf dem Weg zu einem offenen Dialog zwischen Kandidatin und Bürger:innen – nahbar, sachlich, engagiert.

Bereits zuvor begleitete eine kleinere Gruppe von rund zehn Personen die Kandidatin bei einem Spaziergang vom Ziegelhof über weitere Höfe bis zum Veranstaltungsort.

Die Atmosphäre war offen und interessiert. Während im Hintergrund fleißige Helfer am Anbau des Feuerwehrhauses werkelten, diskutierte die Runde über zentrale Themen der Gemeindeentwicklung: Landwirtschaft, Hochwasserschutz, öffentliche Mobilität, Fördermittelvergabe und das zukünftige Nutzungskonzept für das ehemalige Bub-Gebäude standen auf der Agenda. Auch persönliche Fragen wie das Alter der Kandidatin (56) wurden nicht ausgespart – Alexandra Ballweg begegnete allem mit Klarheit, Kompetenz und Humor.

„Ich freue mich über das große Interesse und auch kritische Fragen – das zeigt, wie sehr den Menschen in Poppenhausen ihre Gemeinde am Herzen liegt,“ so Ballweg nach der Veranstaltung.

Die gut besuchte Runde in Steinwand war ein gelungener Schritt auf dem Weg zu einem offenen Dialog zwischen Kandidatin und Bürger:innen – nahbar, sachlich, engagiert.

Rückblick auf einen gelungenen Abend am Gackenhof

Rückblick auf einen gelungenen Abend am Gackenhof

Am vergangenen Mittwoch, den 21. Mai durfte ich eine ganz besondere Veranstaltung am Gackenhof erleben – voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Gedanken zur Zukunft unserer Gemeinde.

 

Startpunkt war ein gemeinsamer Spaziergang, an dem 17 engagierte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben. Gemeinsam sind wir durch einen Teil des Ortsteiles gegangen, haben hingeschaut, zugehört und erste Themen gesammelt. Es war spürbar: Hier bewegt sich etwas – und zwar gemeinsam.

Ab 19 Uhr ging es dann im Feuerwehrhaus Gackenhof weiter mit einer Infoveranstaltung und einem offenen Austausch. Die Stimmung war aufmerksam, interessiert und sehr konstruktiv, aber auch kritisch. Es wurde nicht nur gefragt, sondern auch miteinander diskutiert.

Themen, die die Menschen bewegen, standen im Mittelpunkt:

  • Verkehr & Geschwindigkeit: Wie können wir unsere Straßen sicherer machen – auch im Hinblick auf Motorradfahrer und Geschwindigkeitsbegrenzungen?
  • Parken im Ort: Wo fehlen Parkmöglichkeiten, wie kann das Ortsbild dabei erhalten bleiben?
  • Mitfahrbänke: Eine charmante Lösung für mehr Mobilität auf dem Land –können wir sie sinnvoll einsetzen?
  • Innenentwicklung statt Außenbebauung: Es wurde deutlich, dass viele sich eine behutsame, gemeinschaftlich abgestimmte Entwicklung wünschen.
  • Wasser & Versorgung: Ein sensibles Thema, das mit Weitblick und Verantwortung angegangen werden muss.
  • Bürgerbeteiligung: Viele Anregungen drehten sich um konkrete Maßnahmen, wie wir echte Beteiligung möglich machen können.
  • Interkommunale Zusammenarbeit: In der Rhön denken viele Orte ähnlich – warum also nicht gemeinsam an Lösungen arbeiten, wo es sinnvoll ist?
  • Gastronomie & Gasthof Ebersburg: Wie schaffen wir es, dass es sich für Gastgeber auch lohnt?
  • Tourismusabgabe zweckgebunden nutzen: Wie kann man die Einnahmen konkret zur Stärkung unseres Urlaubsgebiets Rhön einsetzen?
  • Investorenfindung mit Augenmaß: Wie schaffen wir es, dass neue Projekte Investoren finden?

Mein Fazit: Der Abend am Gackenhof war voll von Fragen und guten Ideen und Gedanken. Ein Zeichen für gelebte Demokratie. Die vielen Fragen, Ideen und das offene Miteinander haben mich sehr bestärkt. Ich danke allen, die da waren – für ihr Interesse, ihre Zeit und ihr Vertrauen.

Ich freue mich auf weitere Begegnungen – mit Ihnen, mit euch. Gemeinsam können wir viel bewegen. Und das nicht irgendwo, sondern genau hier – bei uns in Poppenhausen.

Startpunkt war ein gemeinsamer Spaziergang, an dem 17 engagierte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben. Gemeinsam sind wir durch einen Teil des Ortsteiles gegangen, haben hingeschaut, zugehört und erste Themen gesammelt. Es war spürbar: Hier bewegt sich etwas – und zwar gemeinsam.

Ab 19 Uhr ging es dann im Feuerwehrhaus Gackenhof weiter mit einer Infoveranstaltung und einem offenen Austausch. Die Stimmung war aufmerksam, interessiert und sehr konstruktiv, aber auch kritisch. Es wurde nicht nur gefragt, sondern auch miteinander diskutiert.

Themen, die die Menschen bewegen, standen im Mittelpunkt:

  • Verkehr & Geschwindigkeit: Wie können wir unsere Straßen sicherer machen – auch im Hinblick auf Motorradfahrer und Geschwindigkeitsbegrenzungen?
  • Parken im Ort: Wo fehlen Parkmöglichkeiten, wie kann das Ortsbild dabei erhalten bleiben?
  • Mitfahrbänke: Eine charmante Lösung für mehr Mobilität auf dem Land –können wir sie sinnvoll einsetzen?
  • Innenentwicklung statt Außenbebauung: Es wurde deutlich, dass viele sich eine behutsame, gemeinschaftlich abgestimmte Entwicklung wünschen.
  • Wasser & Versorgung: Ein sensibles Thema, das mit Weitblick und Verantwortung angegangen werden muss.
  • Bürgerbeteiligung: Viele Anregungen drehten sich um konkrete Maßnahmen, wie wir echte Beteiligung möglich machen können.
  • Interkommunale Zusammenarbeit: In der Rhön denken viele Orte ähnlich – warum also nicht gemeinsam an Lösungen arbeiten, wo es sinnvoll ist?
  • Gastronomie & Gasthof Ebersburg: Wie schaffen wir es, dass es sich für Gastgeber auch lohnt?
  • Tourismusabgabe zweckgebunden nutzen: Wie kann man die Einnahmen konkret zur Stärkung unseres Urlaubsgebiets Rhön einsetzen?
  • Investorenfindung mit Augenmaß: Wie schaffen wir es, dass neue Projekte Investoren finden?

Mein Fazit: Der Abend am Gackenhof war voll von Fragen und guten Ideen und Gedanken. Ein Zeichen für gelebte Demokratie. Die vielen Fragen, Ideen und das offene Miteinander haben mich sehr bestärkt. Ich danke allen, die da waren – für ihr Interesse, ihre Zeit und ihr Vertrauen.

Ich freue mich auf weitere Begegnungen – mit Ihnen, mit euch. Gemeinsam können wir viel bewegen. Und das nicht irgendwo, sondern genau hier – bei uns in Poppenhausen.

Bürgerversammlung vom 24.04.2025

Bürgerversammlung in Poppenhausen – Austausch, Informationen und Ideen für die Zukunft

Poppenhausen (Wasserkuppe), 24. April 2025 – Rund 60 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur Bürgerversammlung in Poppenhausen, die unter der Moderation von Alexandra Ballweg, Vorsitzende der Gemeindevertretung, stattfand. Die rege Beteiligung und das große Interesse zeigten einmal mehr, wie sehr den Menschen die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde am Herzen liegt.

Bürgermeister Manfred Helfrich eröffnete den Abend mit einer strukturierten Präsentation über den Stand laufender Projekte anhand des aktuellen Haushaltsplans. Punkt für Punkt wurde erläutert, welche Vorhaben bereits umgesetzt wurden, welche in Planung sind und wo es Verzögerungen gibt.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Innenentwicklung: Der erfahrene Architekt Manfred Reith, Mitglied des Arbeitskreises Innenentwicklung, stellte den aktuellen Stand dieser wichtigen Zukunftsaufgabe vor. Seine Ausführungen waren anschaulich, informativ und kurzweilig. Ein zentrales Instrument hierbei ist die sogenannte Dorfmoderation. Hierbei handelt es sich um ein durch das Land Hessen gefördertes Verfahren, das den strukturierten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie eine fachlich begleitete Analyse des Ortes ermöglicht. Ziel ist es, neue Impulse für eine zukunftsfähige und lebenswerte Ortsentwicklung zu gewinnen – insbesondere unter Berücksichtigung von Leerständen, Baulücken und ortsbildprägenden Gebäuden.

Der Förderantrag für die Dorfmoderation wurde bereits gestellt; mit einem Bescheid wird Mitte Mai gerechnet. Danach folgt die Ausschreibung und Vergabe an ein spezialisiertes Expertenbüro, das in enger Abstimmung mit Verwaltung, Arbeitskreis und Bürgerschaft eine umfassende Analyse und darauf aufbauende Maßnahmenvorschläge erarbeiten wird. Bürgerbeteiligung ist hierbei ausdrücklich vorgesehen und gewünscht.

Auch zum Thema Denkmalschutz gab es spannende Einblicke, die von großem Interesse beim Publikum aufgenommen wurden.

Im Anschluss an die Präsentationen konnten Fragen gestellt und Anregungen eingebracht werden. In einem offenen Workshopformat wurden anschließend gemeinsam mit den Anwesenden Ideen und Vorschläge gesammelt – ein wichtiger Beitrag zur aktiven Mitgestaltung der Gemeindezukunft.

Zum Abschluss gewährte Bürgermeister Helfrich interessante Einblicke in das Rhönmarketing. Ein eigens produzierter Imagefilm sowie aktuelle Zahlen zur touristischen Entwicklung im Landkreis Fulda zeigten: Poppenhausen liegt im Bereich der Übernachtungszahlen erfreulich weit vorn.

Ein herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die an diesem Abend teilgenommen und sich so engagiert eingebracht haben. Ihr Mitdenken und Mitgestalten ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft unserer Gemeinde.

Bürgermeister Manfred Helfrich eröffnete den Abend mit einer strukturierten Präsentation über den Stand laufender Projekte anhand des aktuellen Haushaltsplans. Punkt für Punkt wurde erläutert, welche Vorhaben bereits umgesetzt wurden, welche in Planung sind und wo es Verzögerungen gibt.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Innenentwicklung: Der erfahrene Architekt Manfred Reith, Mitglied des Arbeitskreises Innenentwicklung, stellte den aktuellen Stand dieser wichtigen Zukunftsaufgabe vor. Seine Ausführungen waren anschaulich, informativ und kurzweilig. Ein zentrales Instrument hierbei ist die sogenannte Dorfmoderation. Hierbei handelt es sich um ein durch das Land Hessen gefördertes Verfahren, das den strukturierten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie eine fachlich begleitete Analyse des Ortes ermöglicht. Ziel ist es, neue Impulse für eine zukunftsfähige und lebenswerte Ortsentwicklung zu gewinnen – insbesondere unter Berücksichtigung von Leerständen, Baulücken und ortsbildprägenden Gebäuden.

Der Förderantrag für die Dorfmoderation wurde bereits gestellt; mit einem Bescheid wird Mitte Mai gerechnet. Danach folgt die Ausschreibung und Vergabe an ein spezialisiertes Expertenbüro, das in enger Abstimmung mit Verwaltung, Arbeitskreis und Bürgerschaft eine umfassende Analyse und darauf aufbauende Maßnahmenvorschläge erarbeiten wird. Bürgerbeteiligung ist hierbei ausdrücklich vorgesehen und gewünscht.

Auch zum Thema Denkmalschutz gab es spannende Einblicke, die von großem Interesse beim Publikum aufgenommen wurden.

Im Anschluss an die Präsentationen konnten Fragen gestellt und Anregungen eingebracht werden. In einem offenen Workshopformat wurden anschließend gemeinsam mit den Anwesenden Ideen und Vorschläge gesammelt – ein wichtiger Beitrag zur aktiven Mitgestaltung der Gemeindezukunft.

Zum Abschluss gewährte Bürgermeister Helfrich interessante Einblicke in das Rhönmarketing. Ein eigens produzierter Imagefilm sowie aktuelle Zahlen zur touristischen Entwicklung im Landkreis Fulda zeigten: Poppenhausen liegt im Bereich der Übernachtungszahlen erfreulich weit vorn.

Ein herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die an diesem Abend teilgenommen und sich so engagiert eingebracht haben. Ihr Mitdenken und Mitgestalten ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft unserer Gemeinde.

Abgeben der Unterstützungsunterschriften – jetzt ist die Bewerbung komplett

Freudiges Ereignis: 2 Monate, 13 Tage und 5 Stunden vor Schließen des Wahllokals am 29. Juni 2025 habe ich mit der Abgabe der Unterstützungsunterschriften meine Bewerbungsunterlagen vervollständigt. Danke an alle, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und an die vielen Ermutigungen von allen Seiten.

Persönlich im Gespräch – Mein Besuch an Ihrer Haustür

Mein Ziel ist es, mich nicht nur als Bürgermeisterkandidatin vorzustellen, sondern mich auch persönlich bei Ihnen zu bewerben. Deshalb habe ich am vergangenen Samstag – genau drei Monate vor der Wahl – mit kurzen Bewerbungsgesprächen direkt an Ihrer Haustür begonnen.

Mir ist es wichtig, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, Ihre Anliegen zu hören und Ihnen meine Ideen für die Zukunft von Poppenhausen vorzustellen. Der direkte Austausch liegt mir am Herzen, denn nur gemeinsam können wir unsere Gemeinde weiterentwickeln.

Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen und Gespräche in den kommenden Wochen. Sprechen Sie mich an, wenn ich bei Ihnen klingele – ich nehme mir gerne Zeit für Ihre Fragen und Anregungen.

Warum ich kandidiere…

In den letzten Jahren habe ich bei meiner politischen Arbeit gespürt, dass es Freude macht, vor Ort etwas zu verändern und zu bewirken. 

Ich bewerbe mich, damit wir und auch kommende Generationen lebenswerte Bedingungen in unserer wunderschönen Gemeinde vorfinden.

Ich werde meine Energie dafür einsetzen, unsere ländliche Region mit besonderen Profil weiterzuentwickeln,

Hierfür strebe ich als parteilose Kandidatin einen neuen Politikstil an, der auf Kooperation, Transparenz und Vertrauen setzt, gerade jetzt.

Ich stehe bereit, mit hohem Engagement und mit meinen Kompetenzen, das Gute weiterzuführen und Neues zu wagen.

Gemeinsam mit Ihnen.

Sie haben die Wahl. 

https://alexandra-ballweg.de/wp-content/uploads/2025/04/WarumIchKandidiere1.mp4

Bekanntgabe meiner Kandidatur in der Presse am 22. Februar 2025

Meine Kandidatur habe ich am 22. Februar 2025 über mehrere Medien bekanntgegeben. Hier die Pressemitteilung sowie die Links zu allen Artikeln.

Alexandra Ballweg tritt in Poppenhausen an.
Alexandra Ballweg aus Poppenhausen (Wasserkuppe) kündigt ihre Kandidatur für die Bürgermeisterwahl in ihrer Heimatgemeinde an. Ab dem 1. November 2025 möchte sie als Nachfolgerin des ausscheidenden Manfred Helfrich die Geschicke der Rhöngemeinde leiten und gestalten. Die 56-jährige Diplom-Verwaltungswirtin hat zurzeit das Amt der Vorsitzenden der Gemeindevertretung inne. Beruflich koordiniert und leitet sie Vertriebsaktivitäten der DHL / Deutsche Post AG für internationale Großkunden.
Sie tritt als parteilose Kandidatin an.

„Ich stehe für eine sachorientierte, engagierte Politik mit kollegialem Führungsstil. Ich möchte mich mit all meiner Kraft, mit Herz und Verstand einbringen und unsere Gemeinde nach innen wie nach außen stärken“, betont die Bewerberin.

Seit 25 Jahren wohnt Alexandra Ballweg, aufgewachsen im benachbarten Ebersberg, mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern (20 und 23) zunächst im Kernort, dann im Ortsteil Gackenhof. Dort engagiert sie sich seit vielen Jahren in der Dorfinitiative GackenRhöner, welche vom Land Hessen als Gemeinwohl-Projekt ausgezeichnet wurde. 

Darüber hinaus ist sie in vielfältigen Bereichen in und außerhalb von Poppenhausen ehrenamtlich tätig. „Ich mache das, weil es mir Freude macht, und es hat in unserer Familie eine lange Tradition. Gleichzeitig möchte ich im Team etwas für unser dörfliches Leben bewirken“, so Ballweg.

In ihrer beruflichen Laufbahn bei DHL / Deutsche Post AG sammelte sie zunächst Erfahrungen als Führungskraft von 200 Mitarbeitenden. Wirtschaftliches Denken und
geschicktes Verhandeln sind auch zentraler Bestandteil ihrer derzeitigen Tätigkeit als verantwortliche Managerin für den Bereich der größten internationalen Kunden des Konzerns.

„Die Entscheidung zu kandidieren, habe ich mit meiner Familie beraten und nach einer intensiven Abwägung getroffen. Im Falle meiner Wahl würde ich ein gefestigtes und attraktives berufliches Umfeld aufgeben. Auch mein privates Leben würde sich deutlich verändern. Aber die Themenvielfalt und die Gestaltungsmöglichkeiten, die das Amt einer Bürgermeisterin mit sich bringen, locken mich.“

Inhaltliche Schwerpunkte sieht Alexandra Ballweg in einer nachhaltigen und bedarfsgerechten Siedlungspolitik und in der Weiterentwicklung der traditionell guten Infrastruktur. Auch auf dem Tourismussektor sieht sie Potentiale. Die Aufwertung der Ortsteile ist ihr ebenso ein Anliegen, wie die Strukturierung und Sicherung der Wasserversorgung.

Ganz besonders liegt ihr die Stärkung des Zusammenhalts am Herzen. „Poppenhausen hat eine besondere Ausstrahlung. Vieles funktioniert hier überdurchschnittlich gut, die Gemeinde hat eine gute Substanz, und das liegt an den Menschen.“ Es ist ihr wichtig, gerade in Zeiten in denen Vieles auseinanderdriftet, dass der dörfliche Charakter und das Wir-Gefühl in Poppenhausen und seinen Ortsteilen erhalten bleibt.

Die Entscheidung, parteiunabhängig zu agieren, reifte bereits im letzten Sommer. Bei den Freien Wählern ist sie im letzten Jahr ausgeschieden. „Ich bin diesen Schritt sehr
bewusst gegangen. Als Vorsitzende der Gemeindevertretung habe ich an mehreren Stellen beobachtet, dass Parteilichkeit zuweilen Sachentscheidungen belasten kann“,
so Ballweg. „Ich wünsche mir im Falle meiner Wahl, mit allen Fraktionen gleichermaßen und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Ich will ohne Vorbehalte
auf alle Bürgerinnen und Bürger zugehen und gute Anstöße aus allen Richtungen aufgreifen.“

Bis zur Wahl wird es in allen Ortsteilen Gelegenheiten geben, die Kandidatin näher kennenzulernen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zum Pressebericht von Osthessen News: „Alexandra Ballweg will Bürgermeisterin werden!“

Zum Pressebericht der Osthessen Zeitung: „Bürgermeisterwahl in Poppenhausen – Alexandra Ballweg tritt an“

Zum Pressebericht von Fuldainfo: „Alexandra Ballweg möchte Bürgermeisterin in Poppenhausen werden“

„Ich stehe für eine sachorientierte, engagierte Politik mit kollegialem Führungsstil. Ich möchte mich mit all meiner Kraft, mit Herz und Verstand einbringen und unsere Gemeinde nach innen wie nach außen stärken“, betont die Bewerberin.

Seit 25 Jahren wohnt Alexandra Ballweg, aufgewachsen im benachbarten Ebersberg, mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern (20 und 23) zunächst im Kernort, dann im Ortsteil Gackenhof. Dort engagiert sie sich seit vielen Jahren in der Dorfinitiative GackenRhöner, welche vom Land Hessen als Gemeinwohl-Projekt ausgezeichnet wurde. 

Darüber hinaus ist sie in vielfältigen Bereichen in und außerhalb von Poppenhausen ehrenamtlich tätig. „Ich mache das, weil es mir Freude macht, und es hat in unserer Familie eine lange Tradition. Gleichzeitig möchte ich im Team etwas für unser dörfliches Leben bewirken“, so Ballweg.

In ihrer beruflichen Laufbahn bei DHL / Deutsche Post AG sammelte sie zunächst Erfahrungen als Führungskraft von 200 Mitarbeitenden. Wirtschaftliches Denken und
geschicktes Verhandeln sind auch zentraler Bestandteil ihrer derzeitigen Tätigkeit als verantwortliche Managerin für den Bereich der größten internationalen Kunden des Konzerns.

„Die Entscheidung zu kandidieren, habe ich mit meiner Familie beraten und nach einer intensiven Abwägung getroffen. Im Falle meiner Wahl würde ich ein gefestigtes und attraktives berufliches Umfeld aufgeben. Auch mein privates Leben würde sich deutlich verändern. Aber die Themenvielfalt und die Gestaltungsmöglichkeiten, die das Amt einer Bürgermeisterin mit sich bringen, locken mich.“

Inhaltliche Schwerpunkte sieht Alexandra Ballweg in einer nachhaltigen und bedarfsgerechten Siedlungspolitik und in der Weiterentwicklung der traditionell guten Infrastruktur. Auch auf dem Tourismussektor sieht sie Potentiale. Die Aufwertung der Ortsteile ist ihr ebenso ein Anliegen, wie die Strukturierung und Sicherung der Wasserversorgung.

Ganz besonders liegt ihr die Stärkung des Zusammenhalts am Herzen. „Poppenhausen hat eine besondere Ausstrahlung. Vieles funktioniert hier überdurchschnittlich gut, die Gemeinde hat eine gute Substanz, und das liegt an den Menschen.“ Es ist ihr wichtig, gerade in Zeiten in denen Vieles auseinanderdriftet, dass der dörfliche Charakter und das Wir-Gefühl in Poppenhausen und seinen Ortsteilen erhalten bleibt.

Die Entscheidung, parteiunabhängig zu agieren, reifte bereits im letzten Sommer. Bei den Freien Wählern ist sie im letzten Jahr ausgeschieden. „Ich bin diesen Schritt sehr
bewusst gegangen. Als Vorsitzende der Gemeindevertretung habe ich an mehreren Stellen beobachtet, dass Parteilichkeit zuweilen Sachentscheidungen belasten kann“,
so Ballweg. „Ich wünsche mir im Falle meiner Wahl, mit allen Fraktionen gleichermaßen und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Ich will ohne Vorbehalte
auf alle Bürgerinnen und Bürger zugehen und gute Anstöße aus allen Richtungen aufgreifen.“

Bis zur Wahl wird es in allen Ortsteilen Gelegenheiten geben, die Kandidatin näher kennenzulernen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zum Pressebericht von Osthessen News: „Alexandra Ballweg will Bürgermeisterin werden!“

Zum Pressebericht der Osthessen Zeitung: „Bürgermeisterwahl in Poppenhausen – Alexandra Ballweg tritt an“

Zum Pressebericht von Fuldainfo: „Alexandra Ballweg möchte Bürgermeisterin in Poppenhausen werden“

Rede zum Jahresempfang 2025

In meiner Rede zum Jahresempfang 2025 bin ich schon auf die bevorstehende Wahl eingegangen:

„Dann haben wir – dann haben Sie am 29. Juni die Wahl:

Wer soll die Geschicke unserer Gemeinde leiten? Welchen Regierungsstil wünschen wir uns? Was ist gut für die wirtschaftliche und auch für die kulturelle und soziale Entwicklung des Dorfes?“

Wieder ist ein Jahr voller Ereignisse vorbei.

Ein Jahr, in dem wir viel Faszinierendes und Gutes erleben konnten – etwa, wie weltoffen und familiär die Menschen sein können. Denken wir zurück an die Fußball-Europameisterschaft oder an die olympischen Spiele:  Wie leicht sich das Leben in diesen Wochen anfühlte und wie sehr sich Menschen über alle Kontinente hinweg verbunden gefühlt haben.

Ich selbst habe das in Berlin bei der EM erlebt: Szenen in einer Schlange, jeder wollte die anderen vorlassen. Freude, Freundlichkeit, Empathie.

Später in England auf einer Sprachreise habe ich eine Französin getroffen, die zum Organisationsteam der olympischen Spiele gehörte. In schillernden Farben erzählte sie, welch großartige Szenen sich in Paris abspielten. Wie freundlich das gesamte Helferteam war und wie Gäste aus aller Welt gut gelaunt und dankbar waren. Szenen der Verbundenheit. Als es vorbei war, gab es im Organisationsteam einiges an Tränen. Sie sagte, das Problem ist: Was kommt danach? Wenn man so etwas Schönes erlebt hat, was soll dann noch kommen?

Und wir waren uns einig:

Dieses Gefühl ist es wert, weitergetragen und weiterentwickelt zu werden. 

Gleichzeitig gab es schon lange nicht mehr so viele Personen, Gruppen, Staaten, die ein

„Ich zuerst“ – oder   – „wir zuerst

lauthals in die Welt rufen, wie im letzten Jahr.

Ich dachte immer, wir sind eine stabile Demokratie, aber im letzten Jahr hatte ich erstmals Zweifel.

Nicht nur wegen Amerika und Teilen Europas. Nein, leider auch bei uns.

Überzogene Abgrenzungen und politische Entgleisungen nehmen zu.

Dem Wirtschaftsstandort Deutschland fehlte oft der Mut zu Veränderungen.

Nun wird er zumindest in den Köpfen und medial zu Grabe getragen.

In einem Land, in dem Leute hunderte von Metern anstehen, um zuerst an eine Dubai-Schokolade für bald 20 Euro heranzukommen. Ich weiß nicht, wie da die Stimmung war, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man in dieser Schlange gerne jemanden vorgelassen hat.

Was können wir dagegensetzen?

  1. Die Blickrichtung ändern und Stärken stärken. Da können wir z.B. von Antonius lernen. Im Bereich der Behindertenhilfe wurde Jahrzehnte lang versucht, gezielt die Schwächen eines Menschen zu therapieren. Irgendwann hat man erkannt, dass es viel förderlicher und für die Menschen auch würdevoller ist, wenn man darauf schaut, was jemand kann, wo seine Talente liegen. Dass es besser ist, Stärken zu stärken als Schwächen zu schwächen. Das hat viel Positives bewirkt und ist so ein Beispiel für eine gelungene Blickumkehr. Vielleicht kommen wir auch insgesamt weiter, wenn wir anfangen, weniger nach Fehlern zu suchen und versuchen, uns die Dinge zu vergegenwärtigen, die gut funktionieren.

Ich war im letzten Jahr fünfmal mit dem Zug in Berlin. Alle Züge waren pünktlich.

  1. Eine andere Form ist nicht die Blickumkehr, sondern gleichsam die Ohr-Umkehr: Es scheint unwichtiger geworden, zu hören, was der andere sagt. Meist bereitet man schon, bevor der andere den Satz beendet hat, die eigene Antwort vor. Zu hören, was ein anderer sagt – zuhören! Die meisten Menschen halten sich für gute Zuhörer. Tatsächlich aber kann ein Großteil der Erwachsenen nicht richtig zuhören. Hier scheint eine systematische Selbstüberschätzung vorzuliegen – ähnlich wie beim Autofahren, wo sich auch die Mehrheit für überdurchschnittlich kompetent hält. Wo man aber denkt, man sei bereits kompetent, versäumt man, sich wirkliche Kompetenz anzueignen. Da nehme ich mich nicht aus.
  1. Gehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn Du ihn verstehen willst, besagt ein indianisches Sprichwort.
  1. Kann es vielleicht sein, dass beide „Recht haben“ Was wir hören, ist immer eine Meinung, kein Fakt. Was wir sehen, ist immer eine Perspektive, nicht die Wahrheit.

Das sind nur vier Möglichkeiten, einer Orientierungsumkehr und Erweiterung, die uns weiterbringen können.

Was kommt auf uns zu in diesem Jahr?

Eine gescheiterte Koalition verursacht Neuwahlen schon im Februar statt im September.

Wer Zukunft gestalten will, muss kooperieren und zusammenarbeiten. Die Zeit der Dominanz großer Parteien ist vorbei.

Nur gemeinsam sind die besten Lösungen für das Land zu entwickeln.

Doch wieso sollte es nach der Wahl besser werden, solange Umfragewerte der eigenen Partei wichtiger sind als die gemeinsamen Lösungen?

Der ständige Profilierungsdrang von Parteien und der Egoismus von Persönlichkeiten der Politik ermüdet die Menschen – und das schadet der Demokratie.

Was der Demokratie noch schadet:

Misstrauen, Kontrollbedürfnis, Intransparenz und Ignoranz.

Eine Politik, die auf ihre Wählerschaft herabblickt und ihr das Gefühl gibt: „Wir können das am besten, Du musst uns nur wählen“, erzeugt wenig Zuspruch.

Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb der Anteil der Nichtwählerinnen und -wähler so hoch ist.

Gäbe es dafür eine Partei, hätte sie die Dominanz.

Doch Demokratie vermag mehr. Demokratie ist stark.

Gute demokratische Prozesse können ein „entweder oder“ in ein „Sowohl als auch“ verwandeln. Viele verschiedene Aspekte, Gesichtspunkte und Interessen müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sie können einander ergänzen und miteinander verwoben werden.

Wenn man das will.

Hier ein paar Gedanken dazu:

Wer die Demokratie wirklich stärken will, der muss:

  • In der Sache entscheiden, nicht aus Machtinteressen und
  • an echter Mitwirkung interessiert sein
  • Auch mal dem politischen Gegner in der Sache zustimmen
  • Die Menschen miteinbeziehen bei den großen Reformen, die anstehen
  • Mehr zuhören als widersprechen – oder zuhören– denken – und erst dann wieder sprechen
  • Wege für Gemeinsamkeiten aufzeigen – statt Gründe für Trennendes

Doch was hat das alles mit Poppenhausen zu tun?

Auch in Poppenhausen steht in diesem Jahr eine Wahl an.

Wir werden unseren aktuellen Bürgermeister heute bei seiner letzten Ansprache zum Jahresempfang erleben.

Dann haben wir – dann haben Sie am 29. Juni die Wahl:

Wer soll die Geschicke unserer Gemeinde leiten? Welchen Regierungsstil wünschen wir uns? Was ist gut für die wirtschaftliche und auch für die kulturelle und soziale Entwicklung des Dorfes?

In der näheren Zukunft werden sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern.

Der Wegzug der Fa. Pappert konnte leider nicht verhindert werden. Wir wünschen der Firma von Herzen einen guten Neustart und weiteres Wachstum. Poppenhausen bleibt immer mit diesem Unternehmen verbunden, welches hier seine Wurzeln hat.  Aber der Wegzug führt vermutlich zu weniger Wachstum in Poppenhausen, die Zahl der Arbeitsplätze vor Ort sinkt. 

Einige Firmen in unserer Gemeinde bekommen die Konjunkturflaute derzeit zu spüren. Das wird mit etwas Verzögerung auch Einbußen für unsere Gemeindekasse bedeuten. 

Zusätzlich werden wir in diesem Jahr einen hohen Betrag an den kommunalen Finanzausgleich abgeben, weil die Gewerbesteuer-Einnahmen in den letzten beiden Jahren hoch waren. 

Das sind nur Beispiele, die ahnen lassen, dass wir den Cent in Zukunft einmal mehr herumdrehen müssen, bevor er ausgegeben wird.
Hier ist verstärkt Augenmaß gefragt.

Doch wie kann Poppenhausen dennoch weiterwachsen?

Gibt man die Frage ein, „Was ist Wachstum?“, so erscheinen die ersten 10 Definitionen von Wirtschaftswachstum, nicht von Wachstum. Auch interessant.

Wachsen kann man nicht nur im Sinne der Ausdehnung, sondern auch innerlich – und zwar im wörtlichen sowie im übertragenen Sinne.

Innerlich wachsen, qualitativ wachsen, besser werden, zusammenwachsen. Der Wohlfühlfaktor ist in Poppenhausen sehr hoch unserer Umfrage zufolge.

Zusammenwachsen vielleicht auch in der Form, zu prüfen, wo interkommunale Zusammenarbeit sinnvoll und wirtschaftlich ist.

Das Ehrenamt stärken, wo wir schon richtig gut sind, d.h. ihm mehr zutrauen, ihm mehr Verantwortung übertragen – auch so kann ein Dorf wachsen.

Auch im Dorf und auch in unserem aktiven Dorf sind die Überlegungen zu mehr Beteiligung und Teilnahme angebracht und sinnvoll.

Veränderungen stehen an.

Wie soll sich Poppenhausen weiterentwickeln?

Wie soll es sich anfühlen, hier zu leben?

Wie ist Poppenhausen für den zukünftigen Wandel aufgestellt?

Im Zuge der anstehenden Wahlen stehen mehr Dialog und ein stärkeres Miteinander weit oben.

Wir müssen Mut aufbringen und unterschiedliche Perspektiven zulassen.

Einander zuhören und konstruktiv diskutieren.

Wenn wir uns nicht abriegeln, sondern uns dem Neuen öffnen, kommt automatisch auch die Kraft und Innovationsfreude, die unsere Gesellschaft dringend braucht.

Poppenhausen hat so viel Potenzial, lassen Sie es uns gemeinsam für eine gute Zukunft nutzen. 

Mit Energie, Entschlossenheit und Zuversicht

Auf geht’s !

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Wieder ist ein Jahr voller Ereignisse vorbei.

Ein Jahr, in dem wir viel Faszinierendes und Gutes erleben konnten – etwa, wie weltoffen und familiär die Menschen sein können. Denken wir zurück an die Fußball-Europameisterschaft oder an die olympischen Spiele:  Wie leicht sich das Leben in diesen Wochen anfühlte und wie sehr sich Menschen über alle Kontinente hinweg verbunden gefühlt haben.

Ich selbst habe das in Berlin bei der EM erlebt: Szenen in einer Schlange, jeder wollte die anderen vorlassen. Freude, Freundlichkeit, Empathie.

Später in England auf einer Sprachreise habe ich eine Französin getroffen, die zum Organisationsteam der olympischen Spiele gehörte. In schillernden Farben erzählte sie, welch großartige Szenen sich in Paris abspielten. Wie freundlich das gesamte Helferteam war und wie Gäste aus aller Welt gut gelaunt und dankbar waren. Szenen der Verbundenheit. Als es vorbei war, gab es im Organisationsteam einiges an Tränen. Sie sagte, das Problem ist: Was kommt danach? Wenn man so etwas Schönes erlebt hat, was soll dann noch kommen?

Und wir waren uns einig:

Dieses Gefühl ist es wert, weitergetragen und weiterentwickelt zu werden. 

Gleichzeitig gab es schon lange nicht mehr so viele Personen, Gruppen, Staaten, die ein

„Ich zuerst“ – oder   – „wir zuerst

lauthals in die Welt rufen, wie im letzten Jahr.

Ich dachte immer, wir sind eine stabile Demokratie, aber im letzten Jahr hatte ich erstmals Zweifel.

Nicht nur wegen Amerika und Teilen Europas. Nein, leider auch bei uns.

Überzogene Abgrenzungen und politische Entgleisungen nehmen zu.

Dem Wirtschaftsstandort Deutschland fehlte oft der Mut zu Veränderungen.

Nun wird er zumindest in den Köpfen und medial zu Grabe getragen.

In einem Land, in dem Leute hunderte von Metern anstehen, um zuerst an eine Dubai-Schokolade für bald 20 Euro heranzukommen. Ich weiß nicht, wie da die Stimmung war, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man in dieser Schlange gerne jemanden vorgelassen hat.

Was können wir dagegensetzen?

  1. Die Blickrichtung ändern und Stärken stärken. Da können wir z.B. von Antonius lernen. Im Bereich der Behindertenhilfe wurde Jahrzehnte lang versucht, gezielt die Schwächen eines Menschen zu therapieren. Irgendwann hat man erkannt, dass es viel förderlicher und für die Menschen auch würdevoller ist, wenn man darauf schaut, was jemand kann, wo seine Talente liegen. Dass es besser ist, Stärken zu stärken als Schwächen zu schwächen. Das hat viel Positives bewirkt und ist so ein Beispiel für eine gelungene Blickumkehr. Vielleicht kommen wir auch insgesamt weiter, wenn wir anfangen, weniger nach Fehlern zu suchen und versuchen, uns die Dinge zu vergegenwärtigen, die gut funktionieren.

Ich war im letzten Jahr fünfmal mit dem Zug in Berlin. Alle Züge waren pünktlich.

  1. Eine andere Form ist nicht die Blickumkehr, sondern gleichsam die Ohr-Umkehr: Es scheint unwichtiger geworden, zu hören, was der andere sagt. Meist bereitet man schon, bevor der andere den Satz beendet hat, die eigene Antwort vor. Zu hören, was ein anderer sagt – zuhören! Die meisten Menschen halten sich für gute Zuhörer. Tatsächlich aber kann ein Großteil der Erwachsenen nicht richtig zuhören. Hier scheint eine systematische Selbstüberschätzung vorzuliegen – ähnlich wie beim Autofahren, wo sich auch die Mehrheit für überdurchschnittlich kompetent hält. Wo man aber denkt, man sei bereits kompetent, versäumt man, sich wirkliche Kompetenz anzueignen. Da nehme ich mich nicht aus.
  1. Gehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn Du ihn verstehen willst, besagt ein indianisches Sprichwort.
  1. Kann es vielleicht sein, dass beide „Recht haben“ Was wir hören, ist immer eine Meinung, kein Fakt. Was wir sehen, ist immer eine Perspektive, nicht die Wahrheit.

Das sind nur vier Möglichkeiten, einer Orientierungsumkehr und Erweiterung, die uns weiterbringen können.

Was kommt auf uns zu in diesem Jahr?

Eine gescheiterte Koalition verursacht Neuwahlen schon im Februar statt im September.

Wer Zukunft gestalten will, muss kooperieren und zusammenarbeiten. Die Zeit der Dominanz großer Parteien ist vorbei.

Nur gemeinsam sind die besten Lösungen für das Land zu entwickeln.

Doch wieso sollte es nach der Wahl besser werden, solange Umfragewerte der eigenen Partei wichtiger sind als die gemeinsamen Lösungen?

Der ständige Profilierungsdrang von Parteien und der Egoismus von Persönlichkeiten der Politik ermüdet die Menschen – und das schadet der Demokratie.

Was der Demokratie noch schadet:

Misstrauen, Kontrollbedürfnis, Intransparenz und Ignoranz.

Eine Politik, die auf ihre Wählerschaft herabblickt und ihr das Gefühl gibt: „Wir können das am besten, Du musst uns nur wählen“, erzeugt wenig Zuspruch.

Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb der Anteil der Nichtwählerinnen und -wähler so hoch ist.

Gäbe es dafür eine Partei, hätte sie die Dominanz.

Doch Demokratie vermag mehr. Demokratie ist stark.

Gute demokratische Prozesse können ein „entweder oder“ in ein „Sowohl als auch“ verwandeln. Viele verschiedene Aspekte, Gesichtspunkte und Interessen müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sie können einander ergänzen und miteinander verwoben werden.

Wenn man das will.

Hier ein paar Gedanken dazu:

Wer die Demokratie wirklich stärken will, der muss:

  • In der Sache entscheiden, nicht aus Machtinteressen und
  • an echter Mitwirkung interessiert sein
  • Auch mal dem politischen Gegner in der Sache zustimmen
  • Die Menschen miteinbeziehen bei den großen Reformen, die anstehen
  • Mehr zuhören als widersprechen – oder zuhören– denken – und erst dann wieder sprechen
  • Wege für Gemeinsamkeiten aufzeigen – statt Gründe für Trennendes

Doch was hat das alles mit Poppenhausen zu tun?

Auch in Poppenhausen steht in diesem Jahr eine Wahl an.

Wir werden unseren aktuellen Bürgermeister heute bei seiner letzten Ansprache zum Jahresempfang erleben.

Dann haben wir – dann haben Sie am 29. Juni die Wahl:

Wer soll die Geschicke unserer Gemeinde leiten? Welchen Regierungsstil wünschen wir uns? Was ist gut für die wirtschaftliche und auch für die kulturelle und soziale Entwicklung des Dorfes?

In der näheren Zukunft werden sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern.

Der Wegzug der Fa. Pappert konnte leider nicht verhindert werden. Wir wünschen der Firma von Herzen einen guten Neustart und weiteres Wachstum. Poppenhausen bleibt immer mit diesem Unternehmen verbunden, welches hier seine Wurzeln hat.  Aber der Wegzug führt vermutlich zu weniger Wachstum in Poppenhausen, die Zahl der Arbeitsplätze vor Ort sinkt. 

Einige Firmen in unserer Gemeinde bekommen die Konjunkturflaute derzeit zu spüren. Das wird mit etwas Verzögerung auch Einbußen für unsere Gemeindekasse bedeuten. 

Zusätzlich werden wir in diesem Jahr einen hohen Betrag an den kommunalen Finanzausgleich abgeben, weil die Gewerbesteuer-Einnahmen in den letzten beiden Jahren hoch waren. 

Das sind nur Beispiele, die ahnen lassen, dass wir den Cent in Zukunft einmal mehr herumdrehen müssen, bevor er ausgegeben wird.
Hier ist verstärkt Augenmaß gefragt.

Doch wie kann Poppenhausen dennoch weiterwachsen?

Gibt man die Frage ein, „Was ist Wachstum?“, so erscheinen die ersten 10 Definitionen von Wirtschaftswachstum, nicht von Wachstum. Auch interessant.

Wachsen kann man nicht nur im Sinne der Ausdehnung, sondern auch innerlich – und zwar im wörtlichen sowie im übertragenen Sinne.

Innerlich wachsen, qualitativ wachsen, besser werden, zusammenwachsen. Der Wohlfühlfaktor ist in Poppenhausen sehr hoch unserer Umfrage zufolge.

Zusammenwachsen vielleicht auch in der Form, zu prüfen, wo interkommunale Zusammenarbeit sinnvoll und wirtschaftlich ist.

Das Ehrenamt stärken, wo wir schon richtig gut sind, d.h. ihm mehr zutrauen, ihm mehr Verantwortung übertragen – auch so kann ein Dorf wachsen.

Auch im Dorf und auch in unserem aktiven Dorf sind die Überlegungen zu mehr Beteiligung und Teilnahme angebracht und sinnvoll.

Veränderungen stehen an.

Wie soll sich Poppenhausen weiterentwickeln?

Wie soll es sich anfühlen, hier zu leben?

Wie ist Poppenhausen für den zukünftigen Wandel aufgestellt?

Im Zuge der anstehenden Wahlen stehen mehr Dialog und ein stärkeres Miteinander weit oben.

Wir müssen Mut aufbringen und unterschiedliche Perspektiven zulassen.

Einander zuhören und konstruktiv diskutieren.

Wenn wir uns nicht abriegeln, sondern uns dem Neuen öffnen, kommt automatisch auch die Kraft und Innovationsfreude, die unsere Gesellschaft dringend braucht.

Poppenhausen hat so viel Potenzial, lassen Sie es uns gemeinsam für eine gute Zukunft nutzen. 

Mit Energie, Entschlossenheit und Zuversicht

Auf geht’s !

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Rede zum Jahresempfang 2024

Alexandra Ballweg, Vorsitzende der Gemeindevertretung, lenkt in ihrer Ansprache den Blick auf die Menschen, die im gesellschaftlichen Leben von Poppenhausen leicht in Vergessenheit geraten:

„Weiten wir daher unseren Blick: Wodurch –und durch wen- lebt unser Dorf AUCH?  „Die Bedeutung von Poppenhausen ist weit größer, als es die Einwohnerzahl vermuten lässt„, so lautet ein wohlbekannter, weil oft und gerne zitierter Satz unseres ehemaligen Landrates Fritz Kramer. Ich möchte ihn aufgreifen, aber ein wenig anders verstehen. Während er normalerweise die Bedeutung von Poppenhausen von außen und im Vergleich zu anderen Kommunen abschätzt, möchte ich den Blick auf die inneren Werte richten. Seine Bedeutung hat das kleine Poppenhausen durch eine große Lebendigkeit und durch seine – zumeist – sympathische Mentalität.“

Anbei Ihre Rede – gepickt mit Zuversicht – im Wortlaut:

Im letzten Jahr an dieser Stelle plädierte ich dafür, auf Solidarität, Zusammenhalt und Kooperation zu setzen. Nicht das Gegeneinander, nur das Miteinander bringe uns voran. Das gelte für die große weite Welt wie für das Geschehen bei uns in Poppenhausen.

Sind wir seitdem einen Schritt weitergekommen?

Das Jahr ist meiner Wahrnehmung nach galoppiert wie selten zuvor, aber wohin?

Ich möchte Ihre Blicke heute gerne auf etwas lenken, was leider ein wenig aus der Mode gekommen ist, was aber mit den Gedanken des letzten Jahres innerlich zusammenhängt:

Die Zuversicht.

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen nach den guten Dingen Ausschau halten, mich dankbar zeigen und mit dieser Energie zuversichtlich in das neue Jahr blicken.

Blicken wir also auf unser Dorf.

Wodurch ist es ein gutes Dorf und durch wen lebt es?

Unsere Gemeinde lebt – wie überall – von Machern und Leistungsträgern.

Ohne SIE wäre es nicht, was es ist.

SIE schieben die Dinge an: in der Wirtschaft, im Vereinswesen, in der Politik.

SIE sorgen dafür, dass sich das Rad weiterdreht und sich das Dorf weiterentwickelt.

Viele der Macher:innen und Leistungsträger:innen habe ich heute willkommen geheißen.

Und doch hätten heute Abend weit mehr Menschen begrüßt werden müssen, denn es gibt so viele Arten, etwas zur Gesellschaft beizutragen.

Viele dieser Formen werden oft übersehen oder geringgeschätzt.

Weiten wir daher unseren Blick:

Wodurch –und durch wen- lebt unser Dorf AUCH?

„Die Bedeutung von Poppenhausen ist weit größer, als es die Einwohnerzahl vermuten lässt„, so lautet ein wohlbekannter, weil oft und gerne zitierter Satz unseres ehemaligen Landrates Fritz Kramer.

Ich möchte ihn aufgreifen, aber ein wenig anders verstehen. Während er normalerweise die Bedeutung von Poppenhausen von außen und im Vergleich zu anderen Kommunen abschätzt, möchte ich den Blick auf die inneren Werte richten.

Seine Bedeutung hat das kleine Poppenhausen durch eine große Lebendigkeit und durch seine – zumeist – sympathische Mentalität.

Seine Bedeutung gewinnt Poppenhausen durch sein WIR

Das WIR entscheidet.

Gehen WIR doch mal – WIRtuell  – WIRtuos – WIRal – und schauen auf die WIRkung

Wer bei uns und auf welche Weise wirkt:

Da WIRken

  • alle, die jeden Tag zur Arbeit erscheinen und alles am Laufen halten, im Supermarkt, am Bauhof, in unseren Geschäften, im Gesundheitswesen, in den Kinderbetreuungseinrichtungen und in der Schule.

Da WIRken

  • die Menschen in den 40 Poppenhausener Vereinen, die Gemeinschaft & gemeinschaftliche Aktionen ermöglichen, und ebenso die zahlreichen ehrenamtlichen Trainer:innen, Betreuer:innen, die jede Woche auf der Matte oder am Dirigentenpult stehen
  • aber auch jene, die sich außerhalb der Vereine einbringen:
    • die Frauen in der Bücherei oder im Tauschwagen etwa
    • die Helfer:innen im Schwimmbad
    • oder Nachbarinnen, die auf eigene Rechnung Blumen kaufen und Grotten und Bildstöcke bepflanzen und pflegen.

Da WIRken

  • alle, die sich bereit halten für den Ernstfall: zum Beispiel bei den gemeindlichen Feuerwehren
  • alle, die sich genossenschaftlich engagieren, bei der Wasserversorgung und bei der Erzeugung von Fernwärme, sei es in Poppenhausen, am Gackenhof oder in Sieblos
  • die künstlerisch und kreativ Tätigen, die mit ihren Werken und Impulsen unser Herz schneller schlagen lassen, die uns wachrufen und vielleicht zum Nachdenken bringen – in Bildern, Texten, Tönen
  • aber genauso die Menschen, die zuhause sind und oft unentgeltlich Sozial-Arbeit Jene z.B., die andere Menschen pflegen, tagein tagaus ohne Urlaub, ohne Entgelt, und die dadurch im Dorf oft unsichtbar sind.
  • Ja, manche Leute WIRken schon durch ihre bereichernde Persönlichkeit mit ihren aufmunternden Worten in einer kurzen Begegnung. Wenn Sie uns etwas mitgeben, was uns durch den Tag trägt.
    Auch solches bestimmt die Atmosphäre eines Dorfes und trägt dazu bei, dass es sich reich, originell und liebenswert anfühlt.
  • Und wie viele WIRken im Verborgenen, vielleicht auch diejenigen, die wir schon in Schubladen abgelegt haben, von denen wir aber im Grunde genommen gar nicht wissen, welchen Beitrag sie „leisten“?

Kennen Sie noch diese Werbekampagne?

Du bist Deutschland

Die Älteren unter uns sicherlich. Das war vor fast 20 Jahren! Ich fand das damals in vielerlei Hinsicht sehr gelungen. In Anlehnung an diese Werbung kann man sagen…

Du bist Poppenhausen  —  Ich bin Poppenhausen trage meinen Teil dazu bei. Auch die heute genannten und nicht genannten…

SIE sind Poppenhausen, sie geben etwas in den großen Topf hinein und tragen dazu bei, dass dieser Topf groß erscheint, dass die Bedeutung von Poppenhausen größer ist, als die Einwohnerzahl vermuten lässt.

Jede und jeder durch das, was er oder sie kann und vermag. Sie alle bilden die WIRbelsäule unserer Poppenhäuser Gesellschaft.   — Das WIR entscheidet. Wie ein WIR-us – Was für ein schönes Wort das sein kann: das WIR und us – das englische uns. So ist es herzlich willkommen und so kann es sich ausbreiten! 😊

Lassen wir uns also nicht unsere Zuversicht ausreden!  Wir haben Grund, zuversichtlich nach vorne zu blicken. Und so hoffe ich für das kommende Jahr, dass diesesWIR“ und das „uns“ sich verbreitet. 

Was kann dabei helfen? Jetzt kommen die Vorsätze: Wir können im kommenden Jahr mehr miteinander reden – weniger übereinander. Wir können mehr Ausschau nach den guten Dingen halten – weniger jammern. Wir können mehr nach Kompromissen suchen – weniger das Entweder-Oder Konzept verfolgen Wir können mehr die Stärken stärken – weniger die Schwächen suchen. Wir können bei unseren Entscheidungen mehr nach der Enkeltauglichkeit fragen. Wir können mehr hören, was Andersdenkende zu sagen haben, uns nicht nur in unserer eigenen Meinung bestätigen lassen. Wir können mehr regional bei unseren Nachbar:innen zu fairen Preisen einkaufen – weniger im Billig-Discounter. Wir können weniger angstbestimmt – mehr mit Zuversicht agieren.

In diesem Sinne wünsche ich uns für 2024

Ein Frohes Neues JA

Und natürlich ein Frohes neues Jahr.

Vielen Dank – und nun blicke ich zuversichtlich auf einen wunderbaren Abend.

Alexandra Ballweg

Im letzten Jahr an dieser Stelle plädierte ich dafür, auf Solidarität, Zusammenhalt und Kooperation zu setzen. Nicht das Gegeneinander, nur das Miteinander bringe uns voran. Das gelte für die große weite Welt wie für das Geschehen bei uns in Poppenhausen.

Sind wir seitdem einen Schritt weitergekommen?

Das Jahr ist meiner Wahrnehmung nach galoppiert wie selten zuvor, aber wohin?

Ich möchte Ihre Blicke heute gerne auf etwas lenken, was leider ein wenig aus der Mode gekommen ist, was aber mit den Gedanken des letzten Jahres innerlich zusammenhängt:

Die Zuversicht.

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen nach den guten Dingen Ausschau halten, mich dankbar zeigen und mit dieser Energie zuversichtlich in das neue Jahr blicken.

Blicken wir also auf unser Dorf.

Wodurch ist es ein gutes Dorf und durch wen lebt es?

Unsere Gemeinde lebt – wie überall – von Machern und Leistungsträgern.

Ohne SIE wäre es nicht, was es ist.

SIE schieben die Dinge an: in der Wirtschaft, im Vereinswesen, in der Politik.

SIE sorgen dafür, dass sich das Rad weiterdreht und sich das Dorf weiterentwickelt.

Viele der Macher:innen und Leistungsträger:innen habe ich heute willkommen geheißen.

Und doch hätten heute Abend weit mehr Menschen begrüßt werden müssen, denn es gibt so viele Arten, etwas zur Gesellschaft beizutragen.

Viele dieser Formen werden oft übersehen oder geringgeschätzt.

Weiten wir daher unseren Blick:

Wodurch –und durch wen- lebt unser Dorf AUCH?

„Die Bedeutung von Poppenhausen ist weit größer, als es die Einwohnerzahl vermuten lässt„, so lautet ein wohlbekannter, weil oft und gerne zitierter Satz unseres ehemaligen Landrates Fritz Kramer.

Ich möchte ihn aufgreifen, aber ein wenig anders verstehen. Während er normalerweise die Bedeutung von Poppenhausen von außen und im Vergleich zu anderen Kommunen abschätzt, möchte ich den Blick auf die inneren Werte richten.

Seine Bedeutung hat das kleine Poppenhausen durch eine große Lebendigkeit und durch seine – zumeist – sympathische Mentalität.

Seine Bedeutung gewinnt Poppenhausen durch sein WIR

Das WIR entscheidet.

Gehen WIR doch mal – WIRtuell  – WIRtuos – WIRal – und schauen auf die WIRkung

Wer bei uns und auf welche Weise wirkt:

Da WIRken

  • alle, die jeden Tag zur Arbeit erscheinen und alles am Laufen halten, im Supermarkt, am Bauhof, in unseren Geschäften, im Gesundheitswesen, in den Kinderbetreuungseinrichtungen und in der Schule.

Da WIRken

  • die Menschen in den 40 Poppenhausener Vereinen, die Gemeinschaft & gemeinschaftliche Aktionen ermöglichen, und ebenso die zahlreichen ehrenamtlichen Trainer:innen, Betreuer:innen, die jede Woche auf der Matte oder am Dirigentenpult stehen
  • aber auch jene, die sich außerhalb der Vereine einbringen:
    • die Frauen in der Bücherei oder im Tauschwagen etwa
    • die Helfer:innen im Schwimmbad
    • oder Nachbarinnen, die auf eigene Rechnung Blumen kaufen und Grotten und Bildstöcke bepflanzen und pflegen.

Da WIRken

  • alle, die sich bereit halten für den Ernstfall: zum Beispiel bei den gemeindlichen Feuerwehren
  • alle, die sich genossenschaftlich engagieren, bei der Wasserversorgung und bei der Erzeugung von Fernwärme, sei es in Poppenhausen, am Gackenhof oder in Sieblos
  • die künstlerisch und kreativ Tätigen, die mit ihren Werken und Impulsen unser Herz schneller schlagen lassen, die uns wachrufen und vielleicht zum Nachdenken bringen – in Bildern, Texten, Tönen
  • aber genauso die Menschen, die zuhause sind und oft unentgeltlich Sozial-Arbeit Jene z.B., die andere Menschen pflegen, tagein tagaus ohne Urlaub, ohne Entgelt, und die dadurch im Dorf oft unsichtbar sind.
  • Ja, manche Leute WIRken schon durch ihre bereichernde Persönlichkeit mit ihren aufmunternden Worten in einer kurzen Begegnung. Wenn Sie uns etwas mitgeben, was uns durch den Tag trägt.
    Auch solches bestimmt die Atmosphäre eines Dorfes und trägt dazu bei, dass es sich reich, originell und liebenswert anfühlt.
  • Und wie viele WIRken im Verborgenen, vielleicht auch diejenigen, die wir schon in Schubladen abgelegt haben, von denen wir aber im Grunde genommen gar nicht wissen, welchen Beitrag sie „leisten“?

Kennen Sie noch diese Werbekampagne?

Du bist Deutschland

Die Älteren unter uns sicherlich. Das war vor fast 20 Jahren! Ich fand das damals in vielerlei Hinsicht sehr gelungen. In Anlehnung an diese Werbung kann man sagen…

Du bist Poppenhausen  —  Ich bin Poppenhausen trage meinen Teil dazu bei. Auch die heute genannten und nicht genannten…

SIE sind Poppenhausen, sie geben etwas in den großen Topf hinein und tragen dazu bei, dass dieser Topf groß erscheint, dass die Bedeutung von Poppenhausen größer ist, als die Einwohnerzahl vermuten lässt.

Jede und jeder durch das, was er oder sie kann und vermag. Sie alle bilden die WIRbelsäule unserer Poppenhäuser Gesellschaft.   — Das WIR entscheidet. Wie ein WIR-us – Was für ein schönes Wort das sein kann: das WIR und us – das englische uns. So ist es herzlich willkommen und so kann es sich ausbreiten! 😊

Lassen wir uns also nicht unsere Zuversicht ausreden!  Wir haben Grund, zuversichtlich nach vorne zu blicken. Und so hoffe ich für das kommende Jahr, dass diesesWIR“ und das „uns“ sich verbreitet. 

Was kann dabei helfen? Jetzt kommen die Vorsätze: Wir können im kommenden Jahr mehr miteinander reden – weniger übereinander. Wir können mehr Ausschau nach den guten Dingen halten – weniger jammern. Wir können mehr nach Kompromissen suchen – weniger das Entweder-Oder Konzept verfolgen Wir können mehr die Stärken stärken – weniger die Schwächen suchen. Wir können bei unseren Entscheidungen mehr nach der Enkeltauglichkeit fragen. Wir können mehr hören, was Andersdenkende zu sagen haben, uns nicht nur in unserer eigenen Meinung bestätigen lassen. Wir können mehr regional bei unseren Nachbar:innen zu fairen Preisen einkaufen – weniger im Billig-Discounter. Wir können weniger angstbestimmt – mehr mit Zuversicht agieren.

In diesem Sinne wünsche ich uns für 2024

Ein Frohes Neues JA

Und natürlich ein Frohes neues Jahr.

Vielen Dank – und nun blicke ich zuversichtlich auf einen wunderbaren Abend.

Alexandra Ballweg

Rede zum Jahresempfang 2023

In meiner Rede zum Jahresemfang 2023 bin ich auf die Ergebnisse der Bürgerumfrage eingegangen:

„Noch ein paar Daten hierzu:

  • 400 versendeten Fragebogen – 700 Antworten knapp 30%!!!
    Und das kurz vor den Ferien.
    Die Wirtschaft ist zugegen, das ist eine Response, von der die meisten träumen.
  • Jede®r hat fast 50 Fragen beantwortet, teilweise mit Skizzen & Bildern

Die Menschen leben gerne hier- Sie geben an, wegen der Natur, der großartigen Lage, der Infrastruktur, der Menschen, des Klimas und der Heimat.  94% sind das.“

Die Menschen leben gerne in Poppenhausen. Warum?

Mit dem Neujahrsempfang empfinden wir unwillkürlich die Erwartung, gemeinsam froh und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken. Allerdings drängen sich hier gleich Zweifel auf:

Können wir das? Dürfen wir das? Angesichts der aktuellen Lage?

Ich könnte nun alles schwarz malen und eine lange Liste von Stichworten wiederholen, die gegenwärtig in aller Munde sind:

Krieg   –   Inflation   –   Energiekrise   –   Klima   –   Arbeitskräftemangel    –      und vieles mehr

In jedes einzelne Thema könnte ich tief einsteigen.

Vielleicht erwarten dies manche auch. Weltthemen besetzen zunehmend auch im lokalen Raum die Köpfe.

Wie positioniert man sich trotz der Ohnmacht gegenüber dem Großen in der gegenwärtigen Lage?

„Ich freue mich, wenn es regnet“ sagte Karl Valentin passend, „denn, wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“

Ich sehe im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

Eine Erste Möglichkeit, die viele nutzen:

Isolation, Rückzug, Selbstversorger werden, sich und die Seinen Schützen, abschotten, hamstern, Klopapier kaufen, Generatoren besorgen. Autark sein. Kurzum: Wir lösen alles für uns selbst – schließlich ist sich jeder selbst der Nächste.

Zweite Möglichkeit, auch sehr verbreitet: 

Begierig schlechte Nachrichten konsumieren, nicht loslassen können von den Horrormeldungen, je mehr Krise, desto interessanter. Besonders Push-Nachrichten sorgen für eine allgegenwärtige Präsenz des Grauens. Angst und Panik gewinnen Macht über uns, alles erscheint negativ gefärbt.

Dritte Möglichkeit:

Sich besinnen, auf das, was wichtig ist. Auf das, was in Krisen wirklich trägt: Solidarität und Zusammenhalt, Kooperation:  Das Dorf rückt zusammen als bindende Kraft. Wir schultern gemeinsam Verantwortung.

Gemeinsam – Zusammenarbeit – Aber wie?

Wir erleben weniger Engagement in festen Vereinen oder Parteien.

Es wächst die Tendenz, sich weniger festzulegen.

Die Verführung ist groß, aus dem Sessel heraus alles zu kommentieren, aber nichts zu machen.

Doch schwindet das soziale Engagement wirklich?

Es sortiert sich neu.

Es sucht sich andere Wege und Organisationsformen und ist viel schneller. Wir erleben zum Beispiel immer mehr Projektchöre und projektartige Arbeit. Menschen kommen zusammen, um für ein Thema, in einem abgegrenzten Zeitraum aktiv zu werden und auch Verantwortung zu übernehmen.

50 Jahre in demselben Verein aufzugehen, wird in Zukunft leider die große Ausnahme sein. Hier in Poppenhausen ist das noch in Ordnung, doch der dörfliche Umkreis nicht mehr der alleinige Erfahrungsboden.

Wir orientieren uns, – nicht zuletzt mittels sozialer Medien und dem Internet,  – ortloser und mehr interessenbezogen.

Das gilt es realistisch zu sehen und wertfrei aufzugreifen.

Die Frage ist: Was motiviert Menschen unter diesen Voraussetzungen, sich für die Gemeinschaft oder in der Politik zu engagieren? Wie lässt sich Demokratie beleben?

Die Frage steht hier erstmal unbeantwortet. Sie alle hier sind engagiert.

Wie war das mit Ihnen? Können Sie sich noch erinnern, warum Sie mitgemacht haben, Verantwortung übernahmen?

Wie ist es bei mir – in Sachen Politik?

Mir ist noch einerseits präsent, wie ich früher das Politische eher am Rande registriert habe. Ja, sogar das meiste nicht mitbekommen habe – die Prozesse dahinter waren mir eher unbekannt.

Der Seitenwechsel dann, ein Crashkurs in Sachen Kommunal-Politik. Das alles nimmt und nahm viel Raum ein, man könnte erschöpft sein, die Segel streichen, auf die anderen hoffen, einfach mitschwimmen und die Hand heben, wird schon werden – was auch immer. 

Alle im Ehrenamt Tätigen kennen diese Phasen sicher gut.

Was hilft mir?

Niemand kann eine Sinfonie allein pfeifen.

Die Hoffnung, echt mitwirken und etwas bewirken zu können,

Teil des größeren Ganzen zu sein.

Das ist ein toller Erfahrungsboden, es macht Freude, zu gestalten.

Das ist für mich ein Schritt nach vorne.

Die Gemeinschaft und die Diskussionen zu erleben – in der Partei, aber auch überfraktionell zusammen zu rücken

ist ein Gewinn.

Nun will nicht jeder politisch aktiv sein. Es gibt noch mehr Möglichkeiten des Engagements: Zum Beispiel Graswurzelprojekte.

Das ist eine Metapher für Initiativen, die in erster Linie von Privatpersonen ausgehen und von unten her entstehen und wachsen.

Diese – einfach laufen lassen oder unterstützen – es lohnt sich.

Beispiele in Poppenhausen sind der Tauschwagen oder das Kunstatelier Popp ART oder auch unser Kinder- und Jugendchor.

Bei solchen Projekten kann man schauen: Was will ans Licht?

Wir können die vielfältigen Stärken des Dorfes nutzen, in dem man sich noch kümmert.

Hinhören, versuchen zu verstehen.  Bürger: innen befragen.

Ich glaube auch, dass man so gewinnen und begeistern kann, und wenn das dann „nur“ Projekte sind, dann ist das eben so.

Die Bürger: innen befragt haben wir im letzten Jahr.

Gemeinsam. In Projektarbeit.

Es war nicht alles spitze, aber es war gut. Und es war gemeinsam, über alle Fraktionen, mit allen Bürger:innen.

Viele schrieben, sie hätten sich erstmalig über diese Themen Gedanken gemacht.

  • Übrigens: 84% der Befragten möchten beteiligt werden, die Hälfte davon wäre bereit, Aufgaben zu übernehmen.
  • Ich weiß natürlich, dass eine gewisse Ernüchterung kommt, wenn der Termin steht und es losgehen soll.

Noch ein paar Daten hierzu: 

  • 400 versendeten Fragebogen – 700 Antworten knapp 30%!!! 
    Und das kurz vor den Ferien.
    Die Wirtschaft ist zugegen, das ist eine Response, von der die meisten träumen.
  • Jede®r hat fast 50 Fragen beantwortet, teilweise mit Skizzen & Bildern

Die Menschen leben gerne hier- Sie geben an, wegen der Natur, der großartigen Lage, der Infrastruktur, der Menschen, des Klimas und der Heimat.  94% sind das. 

Hier die Reihenfolge der Eigenschaften, die man mit Poppenhausen verbindet, sortiert nach „Notendurchschnitt“

Viel: Sympathisch, familienfreundlich und traditionsbewusst

Weniger weltoffen, innovativ oder barrierefrei

Die ganze Bandbreite der Ergebnisse ist veröffentlicht und es gab bereits eine Informationsveranstaltung im letzten Jahr, bestimmt nicht die letzte.

Wie geht es in diesem Jahr weiter damit: 

 

Der überfraktionelle Arbeitskreis trifft sich nächste Woche und wird das weiterverfolgen.

Es muss viel sortiert werden.  Man könnte Bürger:innnen bei der Umsetzung einbeziehen.

Sie wohnen gerne hier, wollen beteiligt werden und haben Ideen.

Ich kann mir vorstellen, dass sich hier einige melden werden.

Wir starten also nun in das Jahr 2023 – gemeinsam.

An Kooperation und Zusammenarbeit führt kein Weg vorbei.

Und so scheint mir Politik mehr und noch mehr die Rolle der Koordinatorin einzunehmen.

Bild: You are the world and the world is you

Wir alle sind untrennbar miteinander verwoben.

Es ist an uns, gemeinsam Wege zu finden trotz Individualität.

Für die Gemeinschaft    — 

– im Ort, – mit unseren Nachbarn, den Nachbargemeinden

und darüber hinaus.

Uns einbringen – gerne lebenslang – oder in Projekten.

Und so schließe ich mit einfachen Worten:

Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue ich mich aufs neue.

Und war es schlecht: Dann erst recht“

Vielen Dank und einen wunderbaren Abend!

Mit dem Neujahrsempfang empfinden wir unwillkürlich die Erwartung, gemeinsam froh und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken. Allerdings drängen sich hier gleich Zweifel auf:

Können wir das? Dürfen wir das? Angesichts der aktuellen Lage?

Ich könnte nun alles schwarz malen und eine lange Liste von Stichworten wiederholen, die gegenwärtig in aller Munde sind:

Krieg   –   Inflation   –   Energiekrise   –   Klima   –   Arbeitskräftemangel    –      und vieles mehr

In jedes einzelne Thema könnte ich tief einsteigen.

Vielleicht erwarten dies manche auch. Weltthemen besetzen zunehmend auch im lokalen Raum die Köpfe.

Wie positioniert man sich trotz der Ohnmacht gegenüber dem Großen in der gegenwärtigen Lage?

„Ich freue mich, wenn es regnet“ sagte Karl Valentin passend, „denn, wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“

Ich sehe im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

Eine Erste Möglichkeit, die viele nutzen:

Isolation, Rückzug, Selbstversorger werden, sich und die Seinen Schützen, abschotten, hamstern, Klopapier kaufen, Generatoren besorgen. Autark sein. Kurzum: Wir lösen alles für uns selbst – schließlich ist sich jeder selbst der Nächste.

Zweite Möglichkeit, auch sehr verbreitet: 

Begierig schlechte Nachrichten konsumieren, nicht loslassen können von den Horrormeldungen, je mehr Krise, desto interessanter. Besonders Push-Nachrichten sorgen für eine allgegenwärtige Präsenz des Grauens. Angst und Panik gewinnen Macht über uns, alles erscheint negativ gefärbt.

Dritte Möglichkeit:

Sich besinnen, auf das, was wichtig ist. Auf das, was in Krisen wirklich trägt: Solidarität und Zusammenhalt, Kooperation:  Das Dorf rückt zusammen als bindende Kraft. Wir schultern gemeinsam Verantwortung.

Gemeinsam – Zusammenarbeit – Aber wie?

Wir erleben weniger Engagement in festen Vereinen oder Parteien.

Es wächst die Tendenz, sich weniger festzulegen.

Die Verführung ist groß, aus dem Sessel heraus alles zu kommentieren, aber nichts zu machen.

Doch schwindet das soziale Engagement wirklich?

Es sortiert sich neu.

Es sucht sich andere Wege und Organisationsformen und ist viel schneller. Wir erleben zum Beispiel immer mehr Projektchöre und projektartige Arbeit. Menschen kommen zusammen, um für ein Thema, in einem abgegrenzten Zeitraum aktiv zu werden und auch Verantwortung zu übernehmen.

50 Jahre in demselben Verein aufzugehen, wird in Zukunft leider die große Ausnahme sein. Hier in Poppenhausen ist das noch in Ordnung, doch der dörfliche Umkreis nicht mehr der alleinige Erfahrungsboden.

Wir orientieren uns, – nicht zuletzt mittels sozialer Medien und dem Internet,  – ortloser und mehr interessenbezogen.

Das gilt es realistisch zu sehen und wertfrei aufzugreifen.

Die Frage ist: Was motiviert Menschen unter diesen Voraussetzungen, sich für die Gemeinschaft oder in der Politik zu engagieren? Wie lässt sich Demokratie beleben?

Die Frage steht hier erstmal unbeantwortet. Sie alle hier sind engagiert.

Wie war das mit Ihnen? Können Sie sich noch erinnern, warum Sie mitgemacht haben, Verantwortung übernahmen?

Wie ist es bei mir – in Sachen Politik?

Mir ist noch einerseits präsent, wie ich früher das Politische eher am Rande registriert habe. Ja, sogar das meiste nicht mitbekommen habe – die Prozesse dahinter waren mir eher unbekannt.

Der Seitenwechsel dann, ein Crashkurs in Sachen Kommunal-Politik. Das alles nimmt und nahm viel Raum ein, man könnte erschöpft sein, die Segel streichen, auf die anderen hoffen, einfach mitschwimmen und die Hand heben, wird schon werden – was auch immer. 

Alle im Ehrenamt Tätigen kennen diese Phasen sicher gut.

Was hilft mir?

Niemand kann eine Sinfonie allein pfeifen.

Die Hoffnung, echt mitwirken und etwas bewirken zu können,

Teil des größeren Ganzen zu sein.

Das ist ein toller Erfahrungsboden, es macht Freude, zu gestalten.

Das ist für mich ein Schritt nach vorne.

Die Gemeinschaft und die Diskussionen zu erleben – in der Partei, aber auch überfraktionell zusammen zu rücken

ist ein Gewinn.

Nun will nicht jeder politisch aktiv sein. Es gibt noch mehr Möglichkeiten des Engagements: Zum Beispiel Graswurzelprojekte.

Das ist eine Metapher für Initiativen, die in erster Linie von Privatpersonen ausgehen und von unten her entstehen und wachsen.

Diese – einfach laufen lassen oder unterstützen – es lohnt sich.

Beispiele in Poppenhausen sind der Tauschwagen oder das Kunstatelier Popp ART oder auch unser Kinder- und Jugendchor.

Bei solchen Projekten kann man schauen: Was will ans Licht?

Wir können die vielfältigen Stärken des Dorfes nutzen, in dem man sich noch kümmert.

Hinhören, versuchen zu verstehen.  Bürger: innen befragen.

Ich glaube auch, dass man so gewinnen und begeistern kann, und wenn das dann „nur“ Projekte sind, dann ist das eben so.

Die Bürger: innen befragt haben wir im letzten Jahr.

Gemeinsam. In Projektarbeit.

Es war nicht alles spitze, aber es war gut. Und es war gemeinsam, über alle Fraktionen, mit allen Bürger:innen.

Viele schrieben, sie hätten sich erstmalig über diese Themen Gedanken gemacht.

  • Übrigens: 84% der Befragten möchten beteiligt werden, die Hälfte davon wäre bereit, Aufgaben zu übernehmen.
  • Ich weiß natürlich, dass eine gewisse Ernüchterung kommt, wenn der Termin steht und es losgehen soll.

Noch ein paar Daten hierzu: 

  • 400 versendeten Fragebogen – 700 Antworten knapp 30%!!! 
    Und das kurz vor den Ferien.
    Die Wirtschaft ist zugegen, das ist eine Response, von der die meisten träumen.
  • Jede®r hat fast 50 Fragen beantwortet, teilweise mit Skizzen & Bildern

Die Menschen leben gerne hier- Sie geben an, wegen der Natur, der großartigen Lage, der Infrastruktur, der Menschen, des Klimas und der Heimat.  94% sind das. 

Hier die Reihenfolge der Eigenschaften, die man mit Poppenhausen verbindet, sortiert nach „Notendurchschnitt“

Viel: Sympathisch, familienfreundlich und traditionsbewusst

Weniger weltoffen, innovativ oder barrierefrei

Die ganze Bandbreite der Ergebnisse ist veröffentlicht und es gab bereits eine Informationsveranstaltung im letzten Jahr, bestimmt nicht die letzte.

Wie geht es in diesem Jahr weiter damit: 

 

Der überfraktionelle Arbeitskreis trifft sich nächste Woche und wird das weiterverfolgen.

Es muss viel sortiert werden.  Man könnte Bürger:innnen bei der Umsetzung einbeziehen.

Sie wohnen gerne hier, wollen beteiligt werden und haben Ideen.

Ich kann mir vorstellen, dass sich hier einige melden werden.

Wir starten also nun in das Jahr 2023 – gemeinsam.

An Kooperation und Zusammenarbeit führt kein Weg vorbei.

Und so scheint mir Politik mehr und noch mehr die Rolle der Koordinatorin einzunehmen.

Bild: You are the world and the world is you

Wir alle sind untrennbar miteinander verwoben.

Es ist an uns, gemeinsam Wege zu finden trotz Individualität.

Für die Gemeinschaft    — 

– im Ort, – mit unseren Nachbarn, den Nachbargemeinden

und darüber hinaus.

Uns einbringen – gerne lebenslang – oder in Projekten.

Und so schließe ich mit einfachen Worten:

Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue ich mich aufs neue.

Und war es schlecht: Dann erst recht“

Vielen Dank und einen wunderbaren Abend!